Zu den untersuchten Bedarfsgegenständen gehören u.a. folgende Produktgruppen:
- Lebensmittelverpackungen
- Besteck
- Bekleidung
- Schmuck
- Spielwaren und Scherzartikel
- Reinigungs- und Pflegemittel
- Raumlufterfrischer
Einblicke in unser umfangreiches Untersuchungsspektrum
Bekleidung wird auf verbotene Azofarbstoffe untersucht, die krebserregende Amine abspalten können. Lederwaren wie Schuhe oder Handschuhe werden auf lösliche Chrom (VI)-Verbindungen getestet, die allergische Hautekzeme auslösen können.
Auch Nickel stellt bei sensibilisierten Personen ein Risiko für Hautreizungen dar. Daher werden Mode- und Piercingschmuck sowie Gürtel-/Schuhschnallen und Metallnieten auf deren Nickelfreisetzung getestet. Ferner wird Modeschmuck auch auf die verbotenen Schwermetalle Cadmium und Blei geprüft.
Bei Raumlufterfrischern sowie Wasch- und Reinigungsmitteln liegt der Schwerpunkt auf der Kontrolle allergener Duftstoffe und der Einhaltung spezieller Kennzeichnungsvorgaben.
Spielwaren aus PVC werden insbesondere auf verbotene Weichmacher (Phthalsäureester) geprüft, die eine hormonähnliche Wirkungen entfalten können.
Aber auch andere Materialien können gesundheitsgefährdende Verbindungen enthalten: So werden Holzspielwaren beispielsweise auf Formaldehyd untersucht, das als wahrscheinlich krebserregend eingestuft ist. Fasermaler (Filzstifte) können Benzol enthalten, das ebenfalls krebserregend ist.
Zudem werden Spielwaren auf die Abgabe von gesundheitlich bedenklichen Schwermetallen untersucht. Bei der Gruppe der Lebensmittelbedarfsgegenstände wie Geschirr, Kochutensilien und Verpackungen wird der mögliche Übergang von gesundheitsgefährdenden Stoffen wie Schwermetallen (insbesondere bei Glas, Keramik oder Metall) oder Melamin und Formaldehyd sowie aromatischen Aminen (bei bestimmten Kunststoffen) untersucht.
Von Papierverpackungen aus Recyclingmaterial können gesundheitlich bedenkliche Mineralölbestandteile (MOSH, MOAH) die Lebensmittel verunreinigen. Aus der Bedruckung können Fotoinitiatoren durch Abklatsch (z.B. beim Stapeln von Bechern) oder auch durch die bedruckte Verpackung hindurch auf die darin enthaltenen Lebensmittel übergehen.