Er dient als Untersuchungs- und Dienstleistungsbetrieb und leistet damit einen zentralen Beitrag zur Unterstützung der Landwirtschaft, des Verbraucherschutzes, der Lebensmittelsicherheit, zum Tierseuchenschutz sowie zum Umwelt- und Gesundheitsschutz. Der Hauptsitz des LHL befindet sich in Gießen, weitere Standorte liegen in Kassel, Wiesbaden, Bad Hersfeld und am Flughafen Frankfurt.
Im Hessischen Landeslabor gibt es derzeit rund 450 Beschäftigte.
Klare Struktur für effiziente Aufgabenwahrnehmung
Die Organisationsstruktur des Landeslabors ist darauf ausgerichtet, fachliche Kompetenz, effiziente Abläufe und landesweite Präsenz miteinander zu verbinden – zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt in Hessen. Sie gliedert sich im Wesentlichen in:
Betriebsleitung und Direktion
Die Betriebsleitung mit Sitz in Gießen übernimmt die strategische Steuerung und Gesamtverantwortung des LHL. Sie koordiniert die fachlichen und administrativen Bereiche, vertritt das Landeslabor nach außen und stellt die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben des Landes Hessen sicher.
Zentrale Dienste
Die Zentralen Dienste unterstützen die Leitung, aber vor allen Dingen auch die Abteilungen mit ihren jeweiligen Fachgebieten in organisatorischen und administrativen Belangen für eine leistungsfähige und rechtssichere Aufgabenerfüllung. Dazu zählen unter anderem:
- Finanzen und Controlling
- Personal, Aus- und Fortbildung
- Informationstechnik
- Justiziariat
- Organisation
Ergänzt werden die Zentralen Dienste zudem durch verschiedene Gremien und Beauftragte – darunter der Personalrat, die Schwerbehindertenvertretung, die Gleichstellungsbeauftragte sowie die Datenschutz- und Antikorruptionsbeauftragten. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung guter Arbeitsbedingungen und zur Gewährleistung eines rechtskonformen Handelns.
Wissenschaftliche Abteilungen und Fachgebiete
Die Abteilungen Veterinärmedizin, Lebensmittel, Bedarfsgegenstände & Kosmetik, Landwirtschaft & Umwelt und Tierärztliche Grenzkontrollstelle Hessen (TGSH) bilden das wissenschaftliche Kernstück des Hessischen Landeslabors. Sie sind in weitere spezifische Fachgebiete unterteilt (siehe hierzu Organigramm), in denen Expertinnen und Experten etwa Proben aus der Lebensmittelüberwachung, der Tiergesundheit, der Umweltanalytik, der Landwirtschaft untersuchen oder die Einfuhr von lebenden Tieren, Lebensmitteln und tierischen Produkten in die EU überprüfen. So wird entlang der gesamten Nahrungskette – von Boden und Futtermitteln über Nutztiere bis hin zu Lebensmitteln – ein breites analytisches Spektrum abgedeckt. Durch spezialisierte Laborbereiche und interdisziplinäre Zusammenarbeit wird eine hohe fachliche Qualität und schnelle Reaktionsfähigkeit gewährleistet.
Stabsstellen der Betriebsleitung
Die Stabstelle Interne Revision agiert als unabhängige Prüfungs- und Beratungsinstanz und trägt maßgeblich zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen und effizienten Betriebsablaufs bei.
Die Stabstelle Informations- und Qualitätsmanagement beherbergt zwei Aufgabenbereiche. Der Bereich Qualitätsmanagement gewährleistet, dass sämtliche Untersuchungen und Verfahren nach anerkannten fachlichen Standards durchgeführt werden. Sämtliche Fachabteilungen des LHL sind durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditiert. Zur Sicherung dieses hohen Qualitätsniveaus finden regelmäßig interne wie auch externe Überprüfungen statt.
Als zentrale Ansprechpartnerin für Presseanfragen sowie für sämtliche Belange der Öffentlichkeitsarbeit fungiert der Bereich Informationsmanagement der o.g. Stabstelle.
Ergänzt wird das Knowhow des Landeslabors durch die Stabstelle Task-Force Tierschutz, die als fachliche und personelle Unterstützung bei der Tierschutzüberwachung für Veterinärämter, Polizei und Justizbehörden und für das HMLU dient.