Das Umweltlabor im LHL führt im Auftrage Dritter Untersuchungen in verschiedenen Umweltmatrices durch. Dazu zählen spezifische hoheitliche Untersuchungsprogramme, wobei in Abhängigkeit von der jeweiligen Zielsetzung unterschiedliche Analysen- und Probenvorbereitungstechniken eingesetzt und Ringversuche durchgeführt werden. Es ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 – akkreditiert, dies gilt auch für das Fachmodul Wasser.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Gutachtertätigkeit in Akkreditierungs- und Notifizierungsverfahren nach hessischer Eigenkontrollverordnung (EKVO) oder gemäß der Fachmodule Abfall (FMA) sowie Boden und Altlasten (FMB) (Kompetenzfeststellungsverfahren). Zu diesem Aufgabenbereich gehört auch die Mitwirkung am Vollzug des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG).
Umweltuntersuchungsprogramme
Hierzu zählen Untersuchungen, die für die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), für die Überwachung des chemischen Gütezustandes der oberirdischen Gewässer des Grundwassers und des Bodens erforderlich sind.
Routinemäßig untersucht werden Proben aus dem Umweltbereich Wasser (Grundwasser, Rohwasser, Oberflächenwasser, Sickerwasser) sowie Sedimente, Boden und Biota unter Beachtung der gesetzlichen vorgegebenen Vorschriften (Normen).
- Anionen und Kationen
- Gebundener Stickstoff (TNb)
- Gebundener und freier Kohlenstoff
- Elemente
- Excess-N2
- Organische Kontaminanten z.B.
- Perfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)
- Antibiotika
- Röntgenkontrastmittel
- Pflanzenschutzmittel ihre Metabolite
- polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
- polychlorierte Biphenyle (PCB)