Anlieferung von Untersuchungsmaterial

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Biobottle

Die Anlieferung von Untersuchungsmaterial ist innerhalb der LHL-Geschäftszeiten möglich. Sie kann persönlich, über Dritte oder nach Absprache über das zuständige Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz erfolgen.

Beim Versand von Untersuchungsmaterial per Post sind die Vorschriften für den Versand von biologischem Untersuchungsmaterial zu berücksichtigen!

Ein Vorbericht ist erwünscht und sollte zumindest Tierart und Alter sowie gegebenenfalls Angaben zu klinischen Symptomen und zur Herdengröße enthalten. Für die Übermittlung des Befundes werden vollständige Kontaktdaten des Auftraggebers (gerne mit E-Mail-Adresse) benötigt. Ein Einsendeformular steht unter u.g. Link zur Verfügung.

Der Untersuchungserfolg hängt wesentlich von Frische und Erhaltungszustand des Untersuchungsmaterials ab. Der Versand sollte daher unverzüglich und ggf. gekühlt erfolgen. Von einem Versand über das Wochenende ist abzuraten.

Materialmenge

Je nach Tierart werden unterschiedliche Anreicherungs- bzw. Nachweismethoden angewandt, um alle für diese Tierart relevanten Endoparasiten erfassen zu können. Kotproben von Kleintieren sollten daher ein Gewicht von mindestens 5 - 10 g, die von Großtieren ein Gewicht von mindestens 20 g aufweisen. Insbesondere bei Weidetieren ist darauf zu achten, nur frisch abgesetzten Kot zur Untersuchung einzusenden, da einwandernde Erdnematoden das Ergebnis stark verfälschen können. Zur parasitologischen Untersuchung von Pferdekot wird empfohlen, an drei aufeinanderfolgenden Tagen frischen Kot zu entnehmen und gut durchmischt als Sammelkotprobe einzusenden.

Befundmitteilung

Die erhobenen Ergebnisse (Befunde) werden in einem schriftlichen Befund zusammengefasst. Der Gesamtbefund wird – gegebenenfalls mit einem abschließenden Kommentar – der/dem Auftraggeber(in), sowie auf Wunsch dem behandelnden Tierarzt schriftlich mitgeteilt (per E-Mail, Fax oder Post).