Schweine
Veterinärmedizin

Wir untersuchen Nutztiere wie Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Geflügel, Fische, aber auch Wild- und Zootiere. Wir stellen damit sicher, dass die Tierbestände gesund und Sie als Verbraucher vor möglichen Risiken geschützt sind. 

Veterinärmedizin

Blaumeise
Meisensterben in Hessen — Erregernachweis von Suttonella ornithocola im Hessischen Landeslabor spricht für bakterielle Infektion
In Hessen wird seit dem Frühjahr 2020 ein vermehrtes Meisensterben beobachtet. Untersuchungen des Hessischen Landeslabors zufolge ist dafür eine Infektion mit dem Bakterium Suttonella ornithocola verantwortlich. Eine Gefährung von Menschen oder anderen Tieren besteht nicht. Wissenschaftler des Landeslabors haben die Diagnostik der Erkrankung optimiert.
Coronavirus
Coronavirusinfektionen bei Tieren
Auch im Bereich der Veterinärmedizin sind Coronavirus-induzierte Erkrankungen bei Klein- und Heimtieren, landwirtschaftlichen Nutztieren und bei Wild- und Zootieren bekannt. Am LHL ist es möglich, im Einzelfall und bei Auftreten von klinischen Symptomen eine Beprobung und Testung von Tieren auf eine SARS-CoV-2 Infektion durchzuführen.
LHL-Hauptsitz
Einschränkung bei der Annahme von Tierkörpern
Tiersektionen am Hessischen Landeslabor in Gießen sind ab sofort aufgrund eingeschränkter Personalkapazitäten infolge der Corona-Krise nur noch in dringenden Fällen bzw. auf amtstierärztliche Anordnung möglich.
Wildschwein
Aujeszkysche Krankheit bei Wildschweinen in Hessen
Bei Wildschweinen tritt die Infektion in vielen Bundesländern auf. Die Hausschweinebestände sind in Deutschland seit 2003 offiziell frei von dem Erreger. Die Erkrankung äußert sich in neurologischen Symptomen und führt zum Tod. In Hessen werden die Schwarzwildbestände im Rahmen des Schweinepest-Monitorings landesweit getestet. Am Hessischen Landeslabor stehen verschiedene Diagnostikmethoden für die Aujeszkysche Krankheit zur Verfügung.
Feldhase
Erneut Fälle von „Hasenpest“ in Hessen
Obwohl Tularämie („Hasenpest“) primär eine tödlich verlaufende Erkrankung bestimmter kleiner Säugetiere wie Kaninchen, Hase, Fuchs und Dachs ist, können sich auch Menschen mit diesem Erreger anstecken und schwer erkranken. Es handelt sich deshalb um eine sogenannte Zoonose. Auch andere Wild-, Haus- und Nutztiere können sich infizieren.
Wildschweinrotte
Afrikanische Schweinepest weltweit weiter auf dem Vormarsch
Bei der afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine tödliche, ansteckende, hämorrhagische, fieberhafte Erkrankung der Schweine und Warzenschweine sowie der europäischen und amerikanischen Wildschweine. Menschen können sich nicht infizieren.
grüner Frosch
Einsendung von Amphibien
Zusätzliche Information für Amphibienhalter zu Einsendungen ihrer Tiere.
Spatzen auf einem Ast
West Nil Virus nun auch in Deutschland nachgewiesen!
Der Erreger für eine in Mitteleuropa seltene Infektionskrankheit konnte 2018 auch in Deutschland erstmals nachgewiesen werden. Bei der durch den Erreger hervorgerufenen Erkrankung handelt es sich um das West Nil Fieber, eine durch das gleichnamige Virus hervorgerufene zoonotische Erkrankung. Es erkranken in erster Linien Vögel; Pferde und Menschen können auch betroffen sein.
Training
Jetzt auch Veterinary Specialist/ Diplomate of the European College of Veterinary Microbiology (Dipl. ECVM) möglich
Das Fachgebiet „Bakteriologische und mykologische Diagnostik“ des Landeslabors hat vom European Board of Veterinary Specialisation (EBVS) die Anerkennung erhalten, als Satellite Training Center an der Ausbildung zum europäischen Fachtierarzt für Mikrobiologie mitzuwirken. Die Ausbildung besteht im Regelfall aus einem einjährigen so genannten Internship und einer dreijährigen Spezialausbildung.
Rind wird gegen Blauzungenkrankheit geimpft
Blauzungenkrankheit – neue Regelungen für den Handel
Das seit Dezember 2018 in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nachgewiesene Blauzungenvirus (BTV) führt durch die Einrichtung von Restriktionsgebieten auch in Hessen zu Handelseinschränkungen, sofern die Tiere nicht geimpft und/oder auf Vorhandensein des BT-Virus-Genoms untersucht wurden. Hintergründe zum Virus und der Erkrankung, den Gründen und aktuell geltenden rechtlichen Grundlagen für die Restriktionen finden Sie hier.
Giraffe "Hatari" im Frankfurter Zoo
Sektionsbefund - Giraffe „Hatari“
Am 12.05.19 ist im Frankfurter Zoo die Netzgiraffe „Hatari“ unerwartet verstorben. Der 20-jährige Bulle wurde morgens liegend in der Anlage aufgefunden und konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen. Sämtliche Rettungsversuche schlugen fehl. Zur Abklärung der Erkrankungs- und Todesursache wurde das Tier zur pathologischen Untersuchung nach Gießen gebracht.
Hyalomma-Zecke
Hyalomma-Zecken in Deutschland
Im vergangenen Jahr wurde vom vermehrten Auftreten bestimmter Zecken aus der Gattung Hyalomma in Deutschland berichtet. Vor 2018 wurden diese Zecken nur ganz vereinzelt bei uns gefunden. Es wird befürchtet, dass sich diese Zecken bei wärmeren Umweltbedingungen dauerhaft in Mitteleuropa ansiedeln könnten. Verdächtige Zecken können dem Hessischen Landeslabor zur Unterschung geschickt werden.

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