Schweine
Veterinärmedizin

Wir untersuchen Nutztiere wie Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe, Geflügel, Fische, aber auch Wild- und Zootiere. Wir stellen damit sicher, dass die Tierbestände gesund und Sie als Verbraucher vor möglichen Risiken geschützt sind. 

Veterinärmedizin

Igel
Corynebacterium ulcerans – ein bisher wenig beachtetes humanpathogenes Bakterium beim Igel
Igel sind vielfachen Gefahren und Infektionen ausgesetzt. In mehreren Bundesländern wurde bei heimischen Igeln das Bakterium Corynebacterium ulcerans – ein enger Verwandter des Diphtherie-Erregers des Menschen – nachgewiesen. Die Ergebnisse der Untersuchungen unterstreichen, wie wichtig die richtige Hygiene beim Kontakt oder bei der Behandlung und Pflege wild lebender Igel ist. Auch auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Diphtherie sollte geachtet werden.
Hirsche
Urinprodukte als Lockstoffe im Jägereibedarfshandel
Infektionsgefahr für Tierbestände und den Menschen
Rotavirus-Nachweis in einer Kotprobe vom Kalb
Elektronenmikroskopische Diagnostik zur Aufklärung von Infektionskrankheiten
Der morphologische Nachweis von Viren mit dem Transmissionselektronenmikroskop (TEM) gehört zu den klassischen Methoden der Virologie. Das Verfahren ergänzt sinnvoll die Palette der veterinärmedizinischen Untersuchungstechniken am Hessischen Landeslabor, da molekularbiologische Techniken für die Erregerbestimmung nicht immer geeignet sind.
Ziege
Neues Scrapie-Anerkennungsverfahren für Zuchtziegen in Hessen
Seitens der Ziegenhalter in Hessen bestand seit längerem der Wunsch nach einem Überwachungsprogramm für Zuchttiere, wie es beispielsweise in Bayern, Baden Württemberg und Thüringen bereits etabliert ist. Da betroffene Betriebe zudem unter erhebliche Handelsbeschränkungen leiden, sollte das neue Anerkennungsverfahren bezüglich Betrieb mit „kontrolliertem Risiko“ für klassische Scrapie für Zuchtziegen auch in Hessen zeitnah etabliert werden.
Transmissionselektronenmikroskop Zeiss EM900
Elektronenmikroskopische Erregerdiagnostik
Zur Diagnostik steht am Hessischen Landeslabor ein Gerät der Firma Zeiss zur Verfügung (EM900).
Kühe auf der Weide
Das freiwillige hessische Paratuberkulose-Zertifizierungsprogramm wird 2019 deutlich günstiger für teilnehmende Betriebe
Die Kosten für Probennahme, Untersuchung und Zertifizierung hat bisher der teilnehmende Betrieb weitgehend selbst getragen. Erfreulicherweise wurde nun für das Jahr 2019 eine weiter greifende Kostenentlastung durch die Hessische Tierseuchenkasse beschlossen.
Rind wird gegen Blauzungenkrankheit geimpft
Blauzungenkrankheit in Deutschland – auch hessische Landkreise im Sperrgebiet
Am 12. Dezember 2018 wurde in einem Rinderhaltungsbetrieb im Kreis Rastatt (Baden-Württemberg) ein Ausbruch der Blauzungenkrankheit (Bluetongue BT) amtlich festgestellt. Damit ist diese anzeigepflichtige Tierseuche erstmals seit 2009 wieder in Deutschland aufgetreten. Für den Menschen ist die Krankheit vollkommen ungefährlich, so dass Fleisch- und Milchprodukte ohne Bedenken verzehrt werden können. Landwirten wird empfohlen, ihre Tierbestände zu impfen.
Transportfahrzeug für Tiertransporte
Ab Januar 2019 Sektionstiertransport zum Standort Gießen des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor
Mit der Neuausschreibung der Tierkörperbeseitigung in Hessen wurde ein neues Transportsystem geschaffen. Dieses ermöglicht ab Januar 2019 einen zeitnahen, seuchenhygienisch nicht zu beanstandenden und zusätzlich für die Tierhalter in Hessen kostenneutralen Transport von Tierkörpern zur Sektion am Standort Gießen des Landesbetriebes Hessisches Landeslabor (LHL).
Amsel im Baum
Usutu-Virus auch in Hessen wieder aktuell
Nach Informationen des NABU wurden dieses Jahr deutschlandweit bereits rund 1500 Verdachtsfälle einer USUTU-Virusinfektion bei heimischen Vögeln gemeldet. In Hessen wurden im laufenden Jahr 2018 bisher 25 tote Vögel zur Untersuchung auf Usutu-Virus angeliefert (Stand 04.09.2018). Davon konnte bei 7 der Erreger nachgewiesen werden. Das heiße Sommerwetter hat die Übertragung des Virus durch Stechmücken begünstigt.
Wildschwein
Aujeszkysche Krankheit bei Wildschweinen in Hessen
Bei Wildschweinen tritt die Infektion in vielen Bundesländern auf. Die Hausschweinebestände sind in Deutschland seit 2003 offiziell frei von dem Erreger. Die Erkrankung äußert sich in neurologischen Symptomen und führt zum Tod. In Hessen werden die Schwarzwildbestände im Rahmen des Schweinepest-Monitorings landesweit getestet. Am Hessischen Landeslabor stehen verschiedene Diagnostikmethoden für die Aujeszkysche Krankheit zur Verfügung.
Maus
Hantavirus-Infektionen beim Menschen - auch in Hessen 2017 rasant angestiegen
In Hessen sind die Fallzahlen der Hantavirus-Infektionen sprunghaft angestiegen: Wurden in 2016 insgesamt acht Fälle registriert, waren es in 2017 (bis einschließlich 49. Meldewoche) bereits 108.
Besichtigung der Veterinärabteilung von Staatssekretär Dippel, HSM
Staatssekretär Dippel: Hessisches Landeslabor leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz
Staatssekretär Dr. Dippel war bei seinem Besuch in Gießen beeindruckt von der umfangreichen Tierseuchendiagnostik und den mannigfaltigen Dienstleistungen der Veterinärabteilung des LHL im präventiven Gesundheitsschutz.

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