Pressemitteilungen 2016

Hier finden Sie unsere Pressemitteilungen aus dem Jahr 2016.

Hessisches Landeslabor prüft Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck

Insgesamt 175 Proben Glühweine und Kinderpunsche von hessischen Weihnachtsmärkten und aus dem Handel untersucht. Es gab kaum Beanstandungen. Auch die untersuchten 177 Proben Lebkuchen, Spekulatius, Stollen und Spritzgebäcke waren einwandfrei.

Vogelgrippe: Landeslabor untersucht mehr als 500 tote Vögel

Bisher hat das Hessische Landeslabor mehr als 500 tote Wildvögel untersucht, und in drei Fällen konnte das für die Wildvögel stark krankmachende Virus gefunden werden. Dieses Krankheitsgeschehen und das damit verbundene erhöhte Untersuchungsaufkommen beansprucht das Labor in hohem Maße.

Tollwut-Infektionsgefahr durch illegale Tierimporte

Hessisches Landeslabor mahnt anlässlich des Welttollwuttages zur Vorsicht

Die Tollwut gilt in Deutschland und in vielen anderen Ländern Europas als ausgerottet, aber in einer Reihe von Ländern Afrikas und Asiens ist sie heute noch von großer Bedeutung. Bei uns besteht Tollwutinfektions- und Einschleppungsgefahr insbesondere dann, wenn beispielsweise aus Ländern mit Tollwut Hunde illegal importiert werden. Und wer in Länder reist, in denen die Tollwut verbreitet ist, sollte den Kontakt mit streunenden Hunden vermeiden.

„Ihr Partner für Verbraucherschutz in Hessen“

Der dreieinhalbminütige Imagefilm des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor (LHL) gibt den Zuschauer/innen einen beeindruckenden Überblick über das breite Spektrum der verschiedenen Abteilungen und Untersuchungen. Der Film kann über den YouTube-Kanal des Hessischen Landeslabors oder unter folgenden Link abgerufen werden: https://youtu.be/NYXp12IqWwI

Speiseeis und Sahne aus Aufschlagautomaten keimbelastet

Hessisches Landeslabor hat 243 Eis und 112 Proben Sahne untersucht Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung wurden im Hessischen Landeslabor Eis- und Sahneproben aus Hessens Eisdielen und Eisverkaufsstellen untersucht.

Textilien mit UV-Schutz – halten die Produkte, was die Hersteller versprechen?

Hessisches Landeslabor hat 19 Proben untersucht Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung wurden im Hessischen Landeslabor Textilien mit ausgelobtem UV-Schutz stichprobenartig überprüft. Hierbei handelte es sich um 13 Proben Badebekleidung und sechs Mützen für Kleinkinder. Die im Handel angebotenen Textilien mit UV-Schutz bieten einen zusätzlichen Sonnenschutz neben kosmetischen Sonnenschutzmitteln zum Auftragen auf die Haut.

Während die geprüfte Badebekleidung keinen Grund zur Beanstandung ergab, wurden von einer Mütze für Kleinkinder die angegebenen Spezifikationen nicht erfüllt.

Glyphosat in Hygieneartikeln gefunden – Bioware betroffen

Das Hessische Landeslabor hat baumwollhaltige Hygieneartikel aus dem hessischen Einzelhandel auf das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat untersucht. Insgesamt wurden acht Proben Wattepads (davon drei Bioprodukte), drei Proben Watte, eine Probe Verbandwatte sowie eine Probe Watte auf Viskosebasis analysiert.

In acht der 13 amtlichen Proben wurde Glyphosat mit Gehalten oberhalb der Bestimmungsgrenze von 1,0 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg) nachgewiesen. Der höchste Gehalt von 156 µg/kg wurde in einer Probe Bio-Wattepads gefunden. Eine weitere Probe Bio-Wattepads enthielt 131 µg Glyphosat pro Kilogramm.

Das Landeslabor hat eine Untersuchungsmethode zur Bestimmung von Glyphosat in baumwollhaltigen Hygieneartikeln etabliert, die im Wesentlichen auf Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) und Fluoreszenzdetektion beruht. Die Resultate wurden zusätzlich durch ein zweites unabhängiges, massenspektrometrisches Bestimmungsverfahren abgesichert

Verleihung Urkunde
Hessisches Landeslabor erhält Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“

Vereinbarkeit von Familie und Beruf Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) wurde vom Innenminister Peter Beuth mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ ausgezeichnet. Das Gütesiegel erhalten Behörden, Gerichte oder Hochschulen, die mit ihrer Bewerbung um das Gütesiegel die Entscheidung getroffen haben, sich den Anforderungen an eine moderne Verwaltung zu stellen.

Voraussetzung für die Verleihung dieses Gütesiegel war die Erstellung einer Zielvereinbarung, in der individuell wichtige Parameter zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf festgelegt wurden.

Neuer Präsident des Hessischen Bauernverbandes besuchte Landeslabor

Karsten Schmal: Hessische Landwirtschaft muss gestärkt werden Der neue Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, und sein Generalsekretär Peter Voss-Fels besuchten die Zentrale des Landesbetriebes Hessischen Landeslabor (LHL) in Gießen. Anlass des Treffens war, sich über die Leistungen des Landeslabors für die hessische Landwirtschaft zu informieren.

Für dielandwirtschaftlichen Betriebesei das Landeslabor mit seinen Analyseergebnissen und deren fachlich-wissenschaftlicher Begründung eine wertvolle Hilfe, so Bauernverbandspräsident Schmal. Landeslabor-Direktor Brunn äußerte sich überzeugt, dass das Landeslabor für den Bauernverband und die hessische Landwirtschaft Ansätze zur Lösung ihrer Probleme sowohl in der Tierhaltung als auch im Pflanzenbau liefern könne.

Landeslabor erhält Patent für Humyd®

Natürliches Präparat aus Gärresten von Biogasanlagen Das Hessische Landeslabor hat für ein aus Gärresten von Biogasanlagen entwickeltes Produkt ein Patent erhalten. Das Produkt mit der Bezeichnung Humyd® kann beispielsweise dazu beitragen, dass sandige oder trockene Böden höhere Wassermengen speichern können. In wasserundurchlässige Vliesmatten eingearbeitet kann es darüber hinaus zur Begrünung von problematischen Flächen eingesetzt werden.

Hessisches Landeslabor weist tödliche „Aujeszkysche“ Krankheit bei einem Jagdhund nach

Das Hessische Landeslabor hat bei einem Jagdhund den Nachweis der selten auftretenden Aujeszkyschen Krankheit (AK) erbracht. Das Tier kam in Bayern zum Einsatz und hatte nachweislichen Kontakt zu Schwarzwild. Wildschweine gelten als Krankheitsüberträger für die Aujeszkysche Krankheit. Hundebesitzer sollten in Wald und Flur ihre Vierbeiner anleinen und Jäger sollten keinesfalls rohes Wildschweinfleisch verfüttern.

Schweinehalter, die auch Jäger sind, müssen in ihrem Betrieb besonders auf die Einhaltung tierseuchenrechtlicher Vorschriften achten.

Kein gesundheitliches Verbraucherrisiko durch die ordnungsgemäße Verwendung von Kaffeekochern und...

Landeslabor untersuchte zahlreiche Produkte Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass unter Einhaltung der Gebrauchsvorschriften weder bei der Nutzung von Espressokochern noch beim Gebrauch der Trinkflaschen ein gesundheitliches Verbraucherrisiko zu erwarten ist.

Espressokannen aus Aluminium sollten allerdings nicht in der Spülmaschine gereinigt werden, und in Trinkflaschen aus Aluminium sollten keinesfalls säurehaltige Getränke wie Früchtetees, Fruchtsäfte oder Saftschorlen gefüllt werden, weil auf diese Weise Aluminium freigesetzt wird und in die Lebensmittel übergehen kann.