Vorstellung Jahresbericht 2016 - Vorsorgender Verbraucherschutz ist unerlässlich

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Bericht

Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) hat heute seinen Jahresbericht 2016 vorgestellt. „Die zahlreichen festgestellten Produktmängel bei Lebensmitteln sowie der erneute Ausbruch der insbesondere von der Geflügelwirtschaft gefürchteten Vogelgrippe sind Beispiele dafür, wie wichtig diesbezügliche Untersuchungen im Sinne eines vorsorgenden Verbraucherschutzes in Hessen sind“, sagte Landeslabordirektor Professor Hubertus Brunn. Mehr als 25.000 Proben von Lebensmitteln wurden untersucht, davon mussten rund 17 Prozent beanstandet werden. Von rund 2.800 untersuchten toten Vögeln wurden sieben Proben positiv auf das Vogelgrippevirus getestet. Daraufhin erfolgte behördliche Maßnahmen sorgten dafür, dass das Virus nicht auf die regionalen Geflügelbestände übergriff.

Weitere Besonderheiten im Untersuchungsspektrum des LHL waren unter anderem zahlreiche Keimfähigkeitsuntersuchungen von Saatgut im Bereich Landwirtschaft sowie die Untersuchung exotischer Kräuter wie Gotu Kola oder Mukunuwenna, die wie einige andere über den Flughafen Frankfurt eingeführte pflanzliche Lebensmittel aus Drittländern durch eine hohe Pestizidbelastung auffällig wurden. „Hier hat sich die enge Verflechtung der wohl größten Tierärztlichen Grenzkontrollstelle Europas an einem europäischen Flughafen mit einem großen Laborbetrieb erneut bewährt“, so Brunn abschließend.