Wiese und Acker
Landwirtschaft und Umwelt
  • Wir kontrollieren die gesamte Nahrungskette vom Ursprung bis zum landwirtschaftlichen Endprodukt und widmen uns regenerativen Energieformen aus der Landwirtschaft.
  • Außerdem untersuchen wir Lebensmittel, Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Tiere auf Rückstände und Kontaminanten. Hierzu zählen z.B. Pflanzenschutzmittel und Schwermetalle sowie Schimmelpilzgifte und Tierarzneimittelrückstände.  
  • Im Bereich der Umweltanalytik untersuchen wir Wasser, Böden, Abfall und Altlasten, überwachen industrielle Großeinleiter und prüfen Laboratorien im Rahmen der Laborzulassung. 

Landwirtschaft

Pilze
Untersuchungen auf Radionuklide und Schwermetalle in frischen Pilzen 2010 bis 2019

Radioaktives Cäsium

Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ein schwerer Unfall. Dadurch wurden große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt und in mehreren „Wolken“ über Europa verteilt. In Deutschland waren vom radioaktiven Fallout vor allem die Regionen südlich der Donau und der Bayrische Wald betroffen, aber auch einige Regionen im Norden Sachsen-Anhalts und im Westen Brandenburgs und Mecklenburgs. Hessen wurde dagegen nur...

Aufwuchs und mikroskopische Kontrolle von Rattenleberzellen
Ein in vitro Bioassay für den Nachweis von Dioxinen in Lebensmitteln und der routinemäßige Einsatz im Hessischen Landeslabor

Dioxine, Furane und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (dl-PCB) gehören zu einer Gruppe besonders toxischer und langlebiger Umweltschadstoffe. Diese Schadstoffe entstehen als Nebenprodukte bei der Herstellung chlororganischer Verbindungen oder bei der Verbrennung chlorhaltiger organischer Materialien (Abb. 1). Im Vergleich hierzu wurden dl-PCB in der Vergangenheit als sogenannte „technische Gemische“ für Kunststoffe, als Wärmetauscher in Transformatoren, als Dielektrikum in...

Glas wird mit Leitungswasser aufgefüllt
„Heimliches“ Nitrat im Grundwasser: N2-Excess-Untersuchung
Gesundheitsschädliches Nitrat aus Dünger gelangt in das Grundwasser und somit auch ins Trinkwasser. Das hessische Landeslabor hat eine Methode etabliert, mit der frühzeitig eine Nitratbelastung erkannt werden kann. Die zuständigen Behörden können damit die Belastung des Einzugsgebietes und die Gefährdung einer Nitratbelastung des Grundwassers einschätzen und gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers einleiten.